Wiedererteilung, Umschreibung und Neuerwerb des EU Führerschein in England Informationen, Tipps und Hilfestellungen

Wer in Großbritannien / England einen EU Führerschein erwirbt bzw. in der Vergangenheit erwarb oder seinen in Deutschland entzogenen Führerschein dort nach Ablauf einer vom Gericht verhängten Fahrverbotssperre neu beantragt oder in der Vergangenheit beantragte, kann bzw. konnte nach erfolgreicher Erteilung und Ausstellung einer UK Driving Licence durch die englische Führerscheinbehörde DVLA auch in Deutschland gemäß § 28 Fahrerlaubnisverordnung die dort eingetragenen Führerscheinklassen unbegrenzt wieder nutzen.

 

Je nach den individuellen Voraussetzungen bieten bzw. boten sich hierbei verschiedene Möglichkeiten an, die Mobilität wieder zu erlangen können, insbesondere wenn der Führerschein in Deutschland entgültig entzogen war und/oder nur durch eine MPU Auflage wieder neu beantragt werden konnte.

 

Auf dieser Informationsseite bieten wir Ihnen umfangreiche Tipps und Ratschläge zum Thema EU Führerschein aus England (aber auch aus anderen EU Ländern), worauf Sie achten sollten, wenn Sie bereits im Besitz eines Auslandsführerscheines sind, was speziell aufgrund des Brexit zu erwarten ist und bieten bei der Bearbeitung von Verfahren auf Wunsch Hilfestellungen an.

 

Möglichkeiten der Wiedererlangung der Mobilität durch einen EU Führerschein aus dem Ausland: Wiedererteilung, Umschreibung oder Neuerwerb

Wiedererteilung

Umschreibung

Neuerwerb

Die Wiedererteilung einer Fahrerlaubnis in UK bietet bzw. bot sich an, wenn die bestehende Fahrerlaubnis z.B. in Deutschland nicht endgültig entzogen wurde und ein gerichtlich angeordnetes Fahrverbot beendet ist. Eine Medizinisch-Psychologische-Untersuchung (MPU) in Deutschland war bzw. ist dann für die Erlangung eines EU UK Führerscheins nicht erforderlich.

Die Umschreibung Ihrer Fahrerlaubnis in UK bietet bzw. bot sich an, wenn z.B. in Deutschland ein Führerscheinentzug drohte. Man kann bzw. konnte dann die noch voll gültige deutsche Fahrerlaubnis in einen EU Führerschein im EU Ausland umschreiben lassen. Der deutscher Führerschein wird bzw. wurde dann von der ausländischen Behörde einbehalten und die Antragssteller erhalten bzw. erhielten im Gegenzug einen internationalen EU Führerschein z.B. aus UK.

Oftmals ist bzw. war die Wiedererteilung einer Fahrerlaubnis auch im Ausland nicht (mehr) möglich. Dies ist bzw. war besonders dann der Fall, wenn die jeweilige Fahrerlaubnis (z.B. in Deutschland) endgültig entzogen wurde und dann auch keine mehr Wiedererteilung möglich ist. Es kann nichts wiedererteilt werden, was entgültig entzogen ist. Auch die englische Führerscheinbehörde DVLA war dann beispielsweise nicht in der Lage oder Willens, einen Führerschein wieder zu erteilen. Dann blieb nur die Möglichkeit des Neuerwerbs (jedoch ohne MPU Auflage, die in Deutschland jedoch auch bei Neuerwerb nicht erspart bleibt, da diese stets personengebunden ist).

 

Informationsbeitrag zum Thema Führerscheinentzug und Wiedererteilung der Fahrerlaubnis im EU Ausland

Mit diesem vierteiligen Informationsbeitrag finden Sie eine kompakte Zusammenfassung über die Chancen und Risiken sowie auch das Recht zur Nutzung eines EU Führerscheins aus dem EU Ausland (und somit auch aus England) in Deutschland. Bitte beachten Sie, dass sich stets weitere aktuelle Rechtssprechungen ergeben können, die Inhalte in unserem Beitrag verändern können!

 

Teil 1 Entziehung und Wiedererteilung der Fahrerlaubnis, Führerschein in Deutschland

Teil 2 Anerkennung und Gültigkeit des EU Führerschein aus England in Deutschland

Teil 3 Unterschiede bei Führerscheinentzug Fahrverbotssperre Deutschland - England

Teil 4 Kluge Strategien zur Wiedererteilung eines EU Führerschein im Ausland

Wie sind die Erfolgsaussichten der Wiedererlangung der Mobilität durch einen Führerschein aus dem Ausland? Hier finden Sie Informationen zu Chancen und Risiken!

Auch wenn manche Vermittler „Wunder versprechen" – wir haben das nie gemacht.

Ob eine Wiedererteilung Ihres in Deutschland entzogenen oder zum Entzug drohenden Führerscheines in England (auch in jedem anderen EU Land, in dem EU Recht gilt) wiedererteilt werden kann, hängt in der Tat im Wesentlichen auch von Ihrer Vorgeschichte und der Meldung des Kraftfahrtbundesamtes an die jeweilige Führerscheinbehörde (in Grossbritannien ist das die DVLA) ab. Wenn das deutsche Kraftfahrtbundesamt der englischen Behörde bei der Prüfung Ihrer Unterlagen sozusagen "grünes Licht" gibt, steht einer erfolgreichen Wiedererteilung bzw. Umschreibung nichts im Wege. Teilt die Behörde jedoch mit, dass Ihr Führerschein endgültig entzogen wurde und Ihre Fahrerlaubnisklassen somit final erloschen sind, geht die englische Behörde grundsätzlich auch davon aus, dass dann auch eine Wiedererteilung bzw. Umschreibung nicht mehr möglich ist. Es gilt der Grundsatz: Es kann nichts wiedererteilt werden, was bereits endgültig entzogen wurde.  

Es muss dem Betroffenen dann allerdings klar sein, wenn er sein Verfahren bei einer behördlichen Ablehnung jedoch noch weiter betreiben möchte, dass er dies nur durch die Aufnahme einer recht intensiven Behördenkommunikation mit der ausstellenden Behörde und auch mit der Behörde, bei der der neue Führerschein beantragt wurde (in England z.B. die DVLA), erzielen kann. Ferner wird er dann nicht umhin kommen, weitere entkräftende behördliche Unterlagen oder detaillierter Schriftsätze mit plausiblen Erklärungen beizubringen. Wenn dies jedoch auch nicht zum Erfolg führt, bleibt schlicht und einfach gesagt nur der Weg über den Neuerwerb, oder eben der harte und steinge Weg über die deutsche MPU.

Wichtig zu wissen - man kann keinen legalen Führerschein "einfach so kaufen"!

Es sollte Ihnen stets bewusst sein, dass der Weg, eine Wiedererteilung des Führerscheines im Ausland zu versuchen, stets auch schief gehen kann. Man kann im Ausland weder einen legalen, gültigen Führerschein "einfach so kaufen", noch kann man eine Vorgeschichte, die zum Entzug in Deutschland führte, einfach ausser Acht lassen. Dafür sind die internationalen Führerscheinbehörden zwischenzeitlich zu gut vernetzt und arbeiten hier auch zusammen. 

Bitte bedenken Sie stets - die Entscheidungen treffen immer die Behörden, sonst keiner!

Die Entscheidung, ob eine Wiedererteilung Ihres Führerscheins im Ausland erfolgreich umgesetzt wird oder nicht, ist ein behördlicher Akt, der ausschliesslich bei der jeweiligen ausländischen Führerscheinbehörde (in England ist das die DVLA) liegt. Bitte bedenken Sie auch, dass nicht ein Vermittler darüber entscheidet, ob Ihr Vorhaben erfolgsverprechend ist oder nicht.

Nichts ist mehr gefährlicher als ein angreifbarer, ungültiger Führerschein!

Auch wenn die sogenannten "Erfahrungsberichte" im Internet die Enttäuschungen so mancher abgelehnter Betroffener widerspiegeln und manchmal sogar davor warnen, man wäre "betrogen" worden und hätte Geld für nichts aus dem Fenster geworfen - ein Führerschein aus dem Ausland ist leider keine "Ware", die man im Internet "kaufen" kann, sondern ein höchst komplizierter rechtlicher Akt, über den ausschliesslich Behörden aufgrund Fakten und Übermittlungen von ausstellenden Führerscheinbehörden entscheiden. Da nutzen in der Tat dann auch "gute Gespräche" wenig, wenn die vorhandene Aktenlage nicht dazu geeignet ist, die Behörde vom Gegenteil zu überzeugen.

Für viele ist der Führerschein ein existentiell notwendiges Gut und kann zu erheblichen existentiellen Problemen führen, wenn er aufgrund eines Deliktes entzogen wurde. Es ist deshalb durchaus verständlich, dass bei Personen, bei denen die Wiedererteilung im Ausland nicht funktioniert hat, die Enttäuschung und Frustration groß ist.

Auch wir haben in der Vergangenheit Leistungspakete rund um das Thema Führerschein angeboten, und natürlich auch wir mussten uns auch mit negativen Entscheidungen der jeweiligen Führerscheinbehörden auseinander setzen, die natürlich negativ für unsere Mandanten ausfielen, zu einer Ablehnung des Vorhabens führten und sich dann manchmal auch in Frustrationen niederschlugen.

Es gibt eben leider keine Garantie, dass eine Wiedererteilung auch funktioniert.

Aber noch weniger Sinn macht es, zum Beispiel durch Verschweigen von Tatsachen oder gar durch die Vermittlung falscher Tatsachen eine ausländische Behörde davon "überzeugen" zu wollen, einen Führerschein auszustellen, der eigentlich nicht ausgestellt werden kann. Denn genau dann macht sich der Betroffene zum einen strafbar, zum anderen jedoch, zum Beispiel im Falle eines Unfalles oder Personenschadens, vollumfänglich haftbar.

Von einem solchen Führerschein warnen wir immer. Er ist eine tickende Zeitbombe!  

Dennoch - Grundsätzlich ist es absolut wert, die Chancen und Risiken im Vergleich zur MPU abzuwägen!

Wer auf seine Fahrerlaubnis und Mobilität wirtschaftlich oder existentiell angewiesen ist, sollte sich stets vor Augen halten, welche Alternativen er eigentlich hat und die Chancen und Risiken hierzu abwägen.

Natürlich kann bei einer Ablehnung seitens der Behörden die Wiedererteilung im Ausland scheitern, was dann natürlich Geld gekostet hat, ohne den erhofften Effekt zu bringen. Ebenso kann man, wenn man sich für einen Neuerwerb entschieden hat, immer wieder durch die Prüfungen fallen, bis man dann frustriert aufgibt.

Wenn man es jedoch nicht wenigstens versucht, bleibt einem von vorneherein als einzige Alternative nur der harte und steinige Weg über die Erfüllung der diskreditierenden deutschen MPU Auflage. Hier liegen die Durchfallquoten bei über 90 Prozent und Betroffene haben sehr häufig berichtet, dass es oft jahrelang dauerte und viele Tausende Euros kostete, bis dann entweder die Fahrerlaubnis wieder erteilt wurde oder eben der Betroffene aufgab.

 

Eine wichtige Überlegung: Keine MPU in England!

Speziell bei der Beantragung der Wiedererteilung eines entzogenen Führerscheines kann es zu Problemen und Ablehnungen im Ausland kommen - warum ist das so?

Eine Wiedererteilung ist leider ein völlig anderer rechtlicher Akt als beispielsweise ein Neuerwerb oder die Umschreibung eines gültigen Führerscheins.

Einer Wiedererteilung ist stets eine Vorgeschichte vorangegangen, also meist ein Straftatbestand wie z.B. Alkohol im Straßenverkehr, ein polizeilicher Entzug, eine gerichtliche Verhandlung, in der Regel eine staatsanwaltschaftliche Ermittlung und manchmal sogar eine richterliche Verurteilung.

Darüberhinaus kann die austellende Führerscheinbehörde ein gewichtiges Wort mitreden. Denn auch sie kann, neben einer richterlichen Verurteilung und Abgeltung der eigentlichen Strafe, darüber bestimmen, ob sie den Betroffenen nach Beendigung der Strafe (meist ein Fahrverbot, Geldstrafe usw.) als "geeignet" hält, mit seinen Fahrerlaubnisklassen wieder am Strassenverkehr teilzunehmen. So kann eine Behörde beispielsweise anordnen, dass die durch sie erteilten Klassen nicht mehr existent sind, sie kann eine sog. MPU Auflage anordnen usw. 

Eine Wiedererteilung, die zu einem LEGALEN Führerschein führen soll, ist insofern ein recht kompliziertes, rechtliches komplexes Verfahren und niemals "easy going", wie sich so mancher das vorstellt. Da es sich noch dazu um ein behördliches Verfahren handelt, an dem in der Regel zwei unterschiedliche Länder mit unterschiedlichen Rechtssystemen (Deutschland, England) und unterschiedlichen Behörden (KBA und DVLA) in noch dazu unterschiedlichen Sprachen (Deutsch/Englisch) beteiligt sind, können stets Probleme auftreten.

Darüberhinaus wird das Thema "Einhaltung der Wohnsitzerfordernisse" - einer wenn nicht sogar der fundamentale Punkt im EU Recht bezüglich der Anerkennung ausländischer Führerscheine viel zu oft unterschätzt und auf die leichte Schulter genommen. Dabei macht gerade dieser Punkt einen Führerschein aus dem Ausland "sicher" oder eben "angreifbar bzw. ungültig". Denn genau dieser Punkt manifestiert die Zuständigkeit der ausländischen Führerscheinbehörde bei der Wiedererteilung oder Erteilung einer Fahrerlaubnis. Er sollte also keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. Dies ist übrigens zu 99% der Hauptgrund, warum beispielsweise Führerscheine aus Osteuropa (Polen, Ungarn und Tschechien) stets angezweifelt werden: Eine deutsche Behörde lässt sich in der Regel nicht so einfach überzeugen, warum der Betroffene nun plötzlich seinen festen Wohnsitz in Ungarn haben soll, während seine Arbeitsstelle weiterhin in Deutschland ist.

Wiedererteilung, Umschreibung oder Neuerwerb im Ausland - ja, aber nur bei unangreifbaren Fakten!

Einer der wichtigsten Grundsätze muss stets sein, dass der Führerschein, der im Ausland durch Wiedererteilung, Umschreibung oder Neuerwerb erworben wurde, vollumfänglich gültig ist und auch im Falle eines Unfalles jeglicher Überprüfung standhält.

Es kann also nur davor gewarnt werden, einen Führerschein zu nutzen, der beispielsweise auf der Grundlage von falschen Tatsachen oder dem Verschweigen von wesentlichen Fakten erworben wurde, bei deren Kenntnis die Behörde den Führerschein hätte nicht ausstellen können oder dürfen.

Ferner muss stets klar sein, dass ein Führerschein, der auf der Grundlage eines bereits entzogenen Führerscheins im Ausland erteilt wurde, ohne dass die ausländische Behörde davon Kenntnis hatte, ebenfalls ungültig ist.

Denn auch hier gilt der Grundsatz, dass nichts wiedererteilt werden kann oder seine Gültigkeit wiedererhält, was im Vorfeld bereits entzogen und somit ungültig war.

Speziell bei Führerscheinen aus Osteuropa wurde bis vor einigen Jahren als Wohnsitz oft ein deutscher Wohnsitz abgedruckt. Diese Führerscheine wurden im Nachhinein allesamt für ungültig erklärt, da die Zuständigkeit der ausländischen Behörde bei einem Wohnsitz des Betroffenen in Deutschland nicht gegeben war. Ebenfalls wurde speziell in diesen Ländern oft Führerscheine ausgestellt, die auf der Grundlage eines bereits ungültigen deutschen Führerscheins basierten. Auch diese Führerscheine sind allesamt ungültig.

Speziell das Thema der Wohnsitzerfordernisse sollte höchste Priorität für den Betroffenen haben. Denn speziell hier finden sich oftmals die meisten Angriffspunkte im Falle des Falles, speziell wenn es sich bei der "Wohnsitzangabe" um eine reine Scheinadresse oder Postkastenadresse handelte.

Grundsätzliche Information zum Ablauf des Führerschein Neuerwerbs in England - in der Regel schnell und günstig machbar aber nur, wenn die Voraussetzungen stimmen!

Wenn die Wiedererteilung einer Fahrerlaubnis nicht möglich ist, weil z.B. die Fahrerlaubnis endgültig entzogen wurde, bietet sich die Möglichkeit des Neuerwerbs eines Führerscheins an.

 

Grundsätzlich startet der Neuerwerb eines EU Führerscheins in England mit Beantragung einer sogenannten „provisional licence“ die dann nach Erfüllung von durch die englische Führerschein Behörde DVLA vorgegebenen Auflagen in eine „full licence“, also einen komplett neuen und überall anerkannten EU Führerschein (selbstverständlich auch in Deutschland) umgewandelt wird.

Der gesamte zeitliche Ablauf des Neuerwerbs hält sich hierbei im Rahmen des durchaus Machbaren. Durchschnittlich sollte mit einem zeitlichen Ablauf von ca. 6 - 10 Wochen gerechnet werden.

Wesentliche Voraussetzung hierbei war und ist die Einhaltung der Wohnsitzerfordernisse als Grundlage für die Zuständigkeit der ausländischen Führerscheinbehörde. Der grosse Vorteil des Neuerwerbs liegt dann jedoch in seiner rechtlichen Unangreifbarkeit. Da es sich hierbei um einen völlig neuen Führerschein handelt, werden damit strittige Punkte, die bei der Wiedererteilung manchmal auftreten können, von vorne herein ausgehebelt. Ein neu erworbener Führerschein führt somit immer zur erwünschten Mobilität ohne Wenn und Aber und kann in jedem Land, natürlich auch in Deutschland, unbegrenzt eingesetzt werden.

 

Grundsätzlich läuft der Neuerwerb eines EU Führerscheins in England in folgenden Phasen ab:

 

1. Beantragung einer sog. provisional licence bei der englischen Führerscheinbehörde DVLA

2. Beantragung etwaiger Sonderbedingungen bei der DVLA, wie z.B. Anerkennung der Prüfung

3. Start der Vorbereitung zur Theoretischen Prüfung

4. Start der Vorbereitung zur Praktischen Prüfung

3. Anmeldung zur Theoretischen Prüfung

4. Anmeldung zur Praktischen Prüfung

5. Theoretische und Praktische Prüfung

6. Umwandlung der provisional licence in eine full licence, also einen gültigen EU Führerschein

Beantragung der provisional driving licence

Prüfungvorbereitung theoretische Prüfung online

Theoretische Prüfung, nach Bestehen sofort praktische Prüfung ohne Pflicht -  Fahrstunden möglich

Umtausch der provisional licence in einen europäischen Voll-Führerschein

Fertig!

Egal, ob Sie eine Wiedererteilung, eine Umschreibung oder den Neuerwerb des Führerscheins im Ausland planen- Sie benötigen stets folgende Unterlagen:

Wiedererteilung

Umschreibung

Neuerwerb

Wenn Sie planen, sich mit dem Thema eines EU Führerscheins aus England intensiver auseinander zu setzen, benötigen Sie grundsätzlich zum Start stets folgende Unterlagen / Dokumente:

  1. Kopie Ihres Personalausweis und Reisepass (beides, da Sie ein Dokument im Original zur Einreichung bei der Behörde benötigen werden)
  2. Kopie Ihres FAER Fahreignungsregisterauszuges (wenn möglich in englisch)
  3. Kopie Ihres ZFER Fahrerlaubnisregisterauszuges (immer in englisch)
  4. Wohnsitznachweis / proof of address
  5. Ihren gültigen deutschen Führerschein (bei Umschreibung und falls dieser noch in Ihren Händen ist)
  6. Eventuell weitere Unterlagen der jeweiligen Führerscheinbehörde in englischer Abschrift

 

Hier finden Sie Anträge an das Kraftfahrtbundesamt zum Download:

Antrag FAER Auszug.pdf
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Hier bitte Auskunft in englisch ankreuzen!
Antrag ZFER Auszug.pdf
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Nützliche Zusatzinformationen zum Führerschein im Ausland - Arbeitsweise der DVLA, Bedeutung der Schlüsselcodes, Risiko Polen, Ungarn und Tschechien

Der Führerschein im Ausland ist ein sehr umfassender Themenkomplex mit vielen verschiedenen Fragen, länderspezifischen Besonderheiten, unterschiedlichen Rechtssprechungen und unterschiedlichen Sprachen.

 

Wir haben hier einige Informationen, speziell zum Thema englische Führerscheinbehörde DVLA, internationale Schlüsselcodes bei EU Führerscheinen und speziell auch zu Führerscheinen aus Polen, Tschechien oder Ungarn und ihre Anerkennung in Deutschland zusammengestellt.

 

Arbeitsweise der DVLA in Swansea

 

Hier mehr Infos!

 

Internationale Codes 70, 70D usw. - was bedeutet das?

 

Hier mehr Infos!

 

Führerscheine aus Polen, Ungarn und Tschechien gültig?

 

Hier mehr Infos!

 

Was bedeutet der Brexit für EU Führerscheine - für bereits erteilte und für solche, die gerade beantragt werden?

Wir haben mit der Überarbeitung dieser Webseite dem Thema Brexit nunmehr ganz besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Denn neben vielen Betroffenen, die nach wie vor über eine Wiedererteilung, Umschreibung oder einen Neuerwerb in England nachdenken, in der aktiven Beantragung sind oder diese in Betracht ziehen, da dieser im Vergleich zu Führerscheinen aus Osteuropa immer (noch) die weitaus bessere Wahl ist, gibt es daneben Tausende und Abertausende von Personen, die über die Jahre hinweg bereits einen englischen Führerschein haben und diesen auch aktiv nutzen.

Es ist davon auszugehen, dass Großbritannien im Frühjahr 2019 die Europäische Union verlässt. Es ist ferner davon auszugehen, dass sich dann hinsichlich des bis dato freien Umzugs- und Aufenthaltsrecht für EU Bürger etwas ändern wird. Inwieweit eine Verschärfung hierbei eintritt, bleibt derzeit abzuwarten und ist völlig offen.

Es macht derzeit zwar noch) wenig Sinn darüber zu philosophieren, ob und wie sich die europäischen und britischen Politiker zum Thema Einwanderung und freies Wohn- Umzugs- und Arbeitsrecht in den nächsten Wochen und Monaten einigen werden. 

Wesentlich ist aber einerseits die Frage, wie bei einem umgeschriebenen oder wiedererteilten Führerschein aus England, bei dem die Wohnsitzerfordernisse in England nicht hieb- und stichfest nachgewiesen werden können, insbesondere seitens der deutschen Führerscheinbehörden im Falle des Falles, also z.B. bei einem Unfall in Deutschland, reagiert wird, wenn Großbritannien aus der EU ausgeschieden ist.

Andererseits stellt sich ferner die Frage, was mit den vielen in Großbritannien registrierten Führerscheinen zum Beispiel von Deutschen passiert, wenn zum Beispiel nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU kein freies Umzugs- und Wohnrecht mehr existiert, sondern z.B. ein Visum, eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung o.ä. erforderlich ist, um in England einen Wohnsitz (und damit auch die im Führerschein abgedruckte Adresse) begründen zu können.

Deshalb macht es aus unserer Sicht absolut Sinn, sich diesem Thema schon jetzt zuzuwenden.

Downloads zum Thema:

EU Richtlinie Fahrerlaubnis
EU Richtlinie Fahrerlaubnis.pdf
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Ueberblick D100 Driving Licences UK
Ueberblick D100 Driving Licences UK.pdf
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Ausfuellhilfe D1 Application for Driving Licences
Ausfuellhilfe D1 Application for Driving[...]
Adobe Acrobat document [754.4 KB]
Ausfuellhilfe D2 Application for lorries and busses
Ausfuellhilfe D2 Application for lorries[...]
Adobe Acrobat document [343.7 KB]
Ausfuellhilfe D4 Medical Report
Ausfuellhilde D4 Medical Report.pdf
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EU Uebersicht Strafen bei Verkehrsdelikten
EU Uebersicht Strafen bei Fahrverstoesse[...]
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Ueberblick Application disqualification after drink driving offenses
Ueberblick Application after drink drivi[...]
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